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Als Amnesty International sind wir uns bewusst, dass Diskriminierung zwar gegen Individuen ausgerichtet ist oder von ihnen ausgeht, aber auch institutionell und strukturell in unserer Gesellschaft verankert ist. Deshalb verpflichten wir uns, die strukturellen und institutionellen Ebenen der Diskriminierung innerhalb unserer Bewegung anzuerkennen, anzusprechen und daran zu arbeiten, sie zu dekonstruieren.
Deshalb haben wir im Vorstand und im Sekretariat einen internen Prozess angestossen. Wir wollen genau hinschauen und begreifen, wo und wie sich Hinweise auf Diskriminierung in unserer Bewegung finden lassen. Nur so können wir effektive Massnahmen zur Erkennung und zum Abbau von Diskriminierung ergreifen. Wir stehen am Anfang dieses Prozesses und sind entschlossen, gemeinsam voranzugehen, um eine wirklich inklusive und antirassistische Organisation zu werden.
In diesem Rahmen haben wir die folgende REDI-Charta (REDI - Racial Equity, Diversity, Inclusion) verfasst, die als Grundlage unserer Arbeit bei Amnesty Schweiz dient.