Sucht euch eine der aktuell laufenden Amnesty-Kampagnen aus und überlegt euch, welches Thema euch daran am meisten interessiert. Ihr könnt auch ein anderes Thema im Bereich der Menschenrechte auswählen, dann habt ihr allerdings oft weniger Material aus dem Sekretariat zur Verfügung.
Besprecht, welches Ziel ihr erreichen möchtet und an wen sich die Aktion richtet. Das hilft euch bei der weiteren Entwicklung und der Entscheidung, welche Aktionsform sich am besten eignet.
Überlegt euch gemeinsam, wie die Aktion aussehen soll. Mögliche Formen sind z.B. eine Standaktion, ein Filmabend, ein Konzert, ein Pub Quiz, ein Flashmob oder ein Sportturnier. Ihr könnt Aktionen, die in der Vergangenheit gut funktioniert haben, wiederholen oder ganz neue Aktionsformen kreieren, die zu eurem spezifischen Thema passen. Lasst euch dabei auch von den Aktionen von anderen Amnesty Gruppen inspirieren.
Findet ein passendes Datum, an dem möglichst viele Gruppenmitglieder dabei sein können. Überlegt euch auch, an welchem Zeitpunkt und Ort ihr eure Zielgruppe am besten erreichen könnt.
Sobald ihr das Datum und den Ort festgelegt habt, kündigt eure Aktion über das Sekretariat an. Das ist wichtig, damit wir bspw. auf unserer Webseite über eure Veranstaltung informieren können.
Entscheidet gemeinsam, wer sich um verschiedene Aspekte der Planung, wie die Finanzen, das Material, die Bewilligungen usw. kümmert. Macht einen schriftlichen «Aktionsplan», in dem ihr festhaltet, wer was bis wann erledigt.
Mobilisiert möglichst viele Leute für eure Aktion. Ladet eure Bekannten ein, informiert auf Social Media und kontaktiert die lokalen Medien.
Überlegt euch auch, was schiefgehen könnte und wie ihr damit umgehen werdet, falls unerwartete Herausforderungen auftauchen.
Setzt eure Pläne in die Tat um. Achtet darauf, dass sich während der Aktion alle Teilnehmenden wohl fühlen und vergesst nicht, Fotos und Videos zu machen.
Wählt Bilder und Videos der Aktion aus, teilt sie mit der ganzen Gruppe, verbreitet sie auf euren Social Media Kanälen und lasst sie eurer Aktivismuskoordination zukommen. Durch eine gute Berichterstattung könnt ihr mit eurer Aktion noch mehr Leute erreichen und vielleicht andere Gruppen inspirieren, eine ähnliche Aktion durchzuführen.
Überlegt euch, ob es einer Nachbereitung der Aktion bedarf (z.B. den Leuten, mit denen ihr gesprochen habt, weitere Informationen zukommen lassen oder gesammelte Unterschriften an die richtige Stelle weitergeben) und wer diese übernehmen kann. Trefft euch zur Auswertung der Aktion und besprecht, ob ihr denkt, dass die Ziele der Aktion erreicht werden konnten, was gut gelaufen ist und was ihr gelernt habt, das ihr vielleicht bei der nächsten Aktion anders machen möchtet. Gebt einander Feedback, zieht ein gemeinsames Fazit und feiert euren Erfolg.