«Niemand darf der Folter oder grausamer, unmenschlicher oder erniedrigender Behandlung oder Strafe unterworfen werden.»
In Kürze
Unter Folter versteht man jede Handlung, bei der eine Person einer anderen vorsätzlich grosse Schmerzen oder Leiden zufügt, um einen bestimmten Zweck zu erreichen – zum Beispiel, um Informationen oder Geständnisse zu erhalten, um jemanden zu bestrafen, einzuschüchtern oder zu nötigen.
Folter ist absolut – das heisst ohne jegliche Ausnahme – verboten. Trotzdem werden systematisch und routinemässig Inhaftierte weltweit gefoltert. Menschen sollen so erniedrigt und eingeschüchtert werden, um Geständnisse oder Informationen zu erpressen.
Amnesty International kämpft für eine Welt ohne Folter. Amnesty fordert von allen Regierungen, Folter zu verhindern, die Täter*innen vor Gericht zu bringen und die Opfer zu entschädigen.
Einige Zahlen
Zahl der Staaten, die die Antifolterkonvention unterschreiben haben
0Anzahl der Länder, von denen Amnesty Berichte über Folter hat
0Von Amnesty Befragte, die angaben, dass Folter in gewissen Fällen gerechtfertigt sei (%)
0
Einführung ins Thema Folter
Weitere Beiträge zum Thema Folter
- Stellungnahme
Vernehmlassungsantwort: Folter als eigener Strafbestand
In der Vernehmlassungsantwort begrüsst Amnesty International den Vorschlag, Folter als eigenen Strafbestand im Schweizer Strafrecht aufzunehmen.
- Todesstrafe-Bericht 2024
Todesstrafe 2024 – Zahlen und Fakten
Lesen Sie hier die wichtigsten Zahlen und Fakten über die Anwendung der Todesstrafe und die ausgesprochenen Todesurteile im Jahr 2024.
- China – Briefaktion / Frist abgelaufen
Wang Jianbing freigelassen, Sophia Huang Xueqin weiterhin in Haft
Der Arbeitsrechtsaktivist Wang Jianbing wurde am 18. März nach Verbüssen seiner dreieinhalbjährigen Haftstrafe freigelassen. Er war der «Anstiftung zur Untergrabung der Staatsgewalt» für schuldig befu...
- Algerien – Briefaktion
Gefolterter Whistleblower zu lebenslanger Haft verurteilt
Mohamed Benhlima, ein algerischer Whistleblower, ehemaliger Militärangehöriger und Aktivist gegen Korruption, der am 24. März 2022 aus Spanien nach Algerien abgeschoben wurde, verbüsst derzeit eine le...
- Demokratische Republik Kongo
Grauenvolle Menschenrechtsverletzungen der M23
Bei der Eroberung der Städte Goma und Bukavu im Osten der Demokratischen Republik Kongo hat die von Ruanda unterstützte bewaffnete Gruppe M23 zahlreiche Menschenrechtsverletzungen begangen. Dazu zähle...