In Kürze
Alle Menschen haben dasselbe Anrecht auf Selbstbestimmung, Geschlechtsausdruck und Sicherheit, dennoch werden viele Menschen aufgrund ihrer sexuellen Orientierung, ihrer Geschlechtsidentität, ihrer Geschlechtsmerkmale oder ihres Geschlechtsausdrucks ausgegrenzt und diskriminiert, ja sogar angegriffen.
In vielen Ländern gibt es Gesetze, die lesbische, schwule, bisexuelle, trans, queere, intergeschlechtliche, asexuelle oder agender (LGBTQIA+) Menschen diskriminieren – obwohl diese Länder internationale Verträge unterzeichnet haben, die sie zum Schutz der Menschenrechte verpflichten. Diese Diskriminierung kann den eingeschränkten Zugang zur Gesundheitsversorgung, Schwierigkeiten bei der Arbeitsplatzsuche, Mobbing oder Belästigung am Arbeitsplatz, die strafrechtliche Verfolgung von LGBTQIA-Personenund vieles mehr umfassen. So gibt es in 64 Ländern der Welt Gesetze, die Homosexualität unter Strafe stellen.
Amnesty International setzt sich dafür ein, die Diskriminierung von LGBTQIA+ Personen auf der ganzen Welt zu beenden. In enger Zusammenarbeit mit Partner*innen, LGBTQIA+ Gruppen und Aktivist*innen engagieren wir uns dafür, dass weltweit die Rechte von LGBTQIA+ Menschen geschützt und eingehalten werden.
LGBTQIA+ in russisch besetzten Gebieten: Gedemütigt und verfolgt
Einige Zahlen
Anzahl der Uno-Mitgliedsstaaten, in welchen gleichgeschlechtliche Beziehungen kriminalisiert werden (Quelle: ilga.org, Mai 2025)
0Zahl der Länder, in welchen auf Homosexualität die Todesstrafe steht
0Zahl der Staaten, die gleichgeschlechtliche Ehe erlauben
0
Queeramnesty
Engagieren Sie sich: Setzen Sie sich für Géza Buzás-Hábel ein
Aktuelle Beiträge
- Ägypten
Beispiellose Repressionswelle gegen LGBTI
Die präzedenzlose Repression unter dem Regime al Sisi richtet sich verstärkt auch gegen LGBTI: In den letzten Tagen sind Dutzende unter dem Vorwurf der «Unzucht» verhaftet und entwürdigenden Untersuch...
- Russland
Homosexueller Journalist wird vorerst nicht an Usbekistan ausgeliefert
Der Journalist Ali Feruz darf weiter hoffen: Ein Moskauer Gericht hat entschieden, dass er vorerst nicht nach Usbekistan abgeschoben wird. Dort drohen ihm Haft und Folter, weil er schwul ist.
- Im Visier der Macht
Mit Beharrlichkeit zum Ziel
Grosse Reformen und schleichender Wandel, lange Kämpfe und plötzliche Siege: Der Einsatz für die Menschenrechte ist mühsam und gefährlich. Erfolge sind mal wegweisend, oft sind sie ganz alltäglich. Di...
- Im Visier der Macht
«Der Bewegung ein Gesicht geben»
Wer sich im Senegal für die Rechte von Schwulen und Lesben einsetzt, lebt gefährlich. Der junge Aktivist Driss hat den Kampf trotzdem aufgenommen.
- Russland: Stopp der Verfolgung von Homosexuellen in Tschetschenien
Schweiz soll Asyl gewähren
Mehr als eine halbe Million Menschen fordern zusammen mit Amnesty International, dass Tschetschenien sofort damit aufhört, Männer zu verfolgen, die homosexuell sind oder dafür gehalten werden. In eine...