Warum braucht es eine neue Konzernverantwortungsinitiative?
Im November 2020 wurde die Konzernverantwortungsinitiative von der Mehrheit der Stimmberechtigten angenommen, verfehlte jedoch knapp das Ständemehr. Somit gibt es in unserem Land weiterhin kein griffiges Konzernverantwortungsgesetz. Das muss sich ändern: Auch Schweizer Multis müssen bei ihrer Geschäftstätigkeit die Menschenrechte und Umweltstandards einhalten.
Der Gegenvorschlag des Bundesrats
Offener Brief an den Bundesrat
Die Konzernverantwortungsinitiative fordert, dass Schweizer Konzerne endlich dafür geradestehen müssen, wenn sie Menschenrechte verletzen oder die Umwelt zerstören. Der nun vom Bundesrat präsentierte Gegenvorschlag enthält problematische Schlupflöcher, wodurch schwerwiegende Fälle nicht abgedeckt sind. Unterschreiben Sie den offenen Brief und fordern Sie den Bundesrat auf, beim Gegenvorschlag nachzubessern.
Der unglaubliche Sammelerfolg
Eingereichte Unterschriften
0Gesammelte Unterschriften in den ersten 14 Tagen
0Freiwillige Unterschriftensammler*innen
0
Im Fokus: Die Schweiz im Rückstand
Wie kann ich mich für die neue Konzernverantwortungsinitiative engagieren?
Amnesty Schweiz unterstützt die neue Konzernverantwortungsinitiative, damit die Konzerne mit Sitz in der Schweiz die Menschenrechte und Umweltstandards respektieren. Engagieren auch Sie sich für die Initiative!
Mehr zur Konzernverantwortungsinitiative
- Schweiz
Schweiz bricht Klima-Vereinbaung mit Finanzierung von neuen Gaskraftwerken
Die Schweiz muss sich an ihre Klima-Verpflichtungen halten und sofort damit aufhören Exportrisikoversicherungen für Gaskraftwerke zu vergeben. Das fordern 23 Schweizer Nicht-Regierungs-Organisationen ...
- Fussball-WM der Männer 2026
Fifa muss Menschenrechtsschutz ernst nehmen
Während Fifa-Präsident Gianni Infantino am Rande der Auslosung der WM-Spiele einen neu geschaffenen «Friedenspreis» verleihen will, schlagen internationale und nationale Menschenrechtsorganisationen A...
- Unternehmensverantwortung
Modemarken profitieren von Ausbeutung in Kleiderfabriken in Südasien
Neue Recherchen von Amnesty International zeigen: Grosse Modemarken machen Gewinne auf dem Rücken unterbezahlter, entrechteter und zumeist weiblicher Arbeitskräfte in Bangladesch, Indien, Pakistan und...
- Saudi-Arabien
Jahrzehnt der Ausbeutung beim Bau der Metro in Riad
Arbeitsmigranten, die am Bau der U-Bahn in Riad beteiligt waren, wurden über ein Jahrzehnt hinweg massiv ausgebeutet. Ein neuer Amnesty-Bericht dokumentiert illegale Vermittlungsgebühren, extrem lange...
- COP30 Weltklimagipfel in Brasilien
Fossile Industrie gefährdet 2 Milliarden Menschen und kritische Ökosysteme
Die fossile Industrie bedroht Gesundheit und Lebensgrundlagen von mindestens zwei Milliarden Menschen – rund ein Viertel der Weltbevölkerung. Das zeigt eine umfangreiche Recherche von Amnesty Internat...