Warum braucht es eine neue Konzernverantwortungsinitiative?
Im November 2020 wurde die Konzernverantwortungsinitiative von der Mehrheit der Stimmberechtigten angenommen, verfehlte jedoch knapp das Ständemehr. Somit gibt es in unserem Land weiterhin kein griffiges Konzernverantwortungsgesetz. Das muss sich ändern: Auch Schweizer Multis müssen bei ihrer Geschäftstätigkeit die Menschenrechte und Umweltstandards einhalten.
Der Gegenvorschlag des Bundesrats
Offener Brief an den Bundesrat
Die Konzernverantwortungsinitiative fordert, dass Schweizer Konzerne endlich dafür geradestehen müssen, wenn sie Menschenrechte verletzen oder die Umwelt zerstören. Der nun vom Bundesrat präsentierte Gegenvorschlag enthält problematische Schlupflöcher, wodurch schwerwiegende Fälle nicht abgedeckt sind. Unterschreiben Sie den offenen Brief und fordern Sie den Bundesrat auf, beim Gegenvorschlag nachzubessern.
Der unglaubliche Sammelerfolg
Eingereichte Unterschriften
0Gesammelte Unterschriften in den ersten 14 Tagen
0Freiwillige Unterschriftensammler*innen
0
Im Fokus: Die Schweiz im Rückstand
Wie kann ich mich für die neue Konzernverantwortungsinitiative engagieren?
Amnesty Schweiz unterstützt die neue Konzernverantwortungsinitiative, damit die Konzerne mit Sitz in der Schweiz die Menschenrechte und Umweltstandards respektieren. Engagieren auch Sie sich für die Initiative!
Mehr zur Konzernverantwortungsinitiative
- Israel/Besetztes palästinensisches Gebiet
Kein Profit mit Apartheid, Besatzung und Genozid
Amnesty International ruft Staaten, öffentliche Institutionen und Unternehmen weltweit dazu auf, ihre wirtschaftliche Unterstützung für Israels Völkerrechtsverstösse sofort zu beenden. In einem heute ...
- Konzernverantwortungsinitiative
Der Bundesrat kündigt einen indirekten Gegenvorschlag an
Am 3. September hat der Bundesrat entschieden, der Konzernverantwortungsinitiative einen indirekten Gegenvorschlag gegenüberzustellen. Die genaue Form dieses Gegenvorschlags steht jedoch noch nicht fe...
- Kambodscha
Regierung duldet Sklaverei und Folter in Betrugszentren
Die kambodschanische Regierung ignoriert bewusst Sklaverei, Menschenhandel, Kinderarbeit und Folter, die durch chinesische Banden in mehr als 50 Betrugszentren im ganzen Land begangen werden. In einem...
- Indien / Schweiz
Gleichgültigkeit tötet ein zweites Mal!
Amnesty International Schweiz und Aktivist*innen aus Bhopal wollten Dow Chemical am Hauptsitz in Horgen zur Verantwortung ziehen für die Chemiekatstrophe, die bis heute tausende Menschenleben fordert....
- Neue Konzernverantwortungsinitiative
Mehr als 280'000 Unterschriften eingereicht
Innert kürzester Zeit haben über 10’000 freiwillig Engagierte im Januar die Unterschriften für die neue Konzernverantwortungsinitiative gesammelt. Am 27. Mai wurden die 287’164 Unterschriften bei der ...