Warum braucht es eine neue Konzernverantwortungsinitiative?
Im November 2020 wurde die Konzernverantwortungsinitiative von der Mehrheit der Stimmberechtigten angenommen, verfehlte jedoch knapp das Ständemehr. Somit gibt es in unserem Land weiterhin kein griffiges Konzernverantwortungsgesetz. Das muss sich ändern: Auch Schweizer Multis müssen bei ihrer Geschäftstätigkeit die Menschenrechte und Umweltstandards einhalten.
Der Gegenvorschlag des Bundesrats
Offener Brief an den Bundesrat
Die Konzernverantwortungsinitiative fordert, dass Schweizer Konzerne endlich dafür geradestehen müssen, wenn sie Menschenrechte verletzen oder die Umwelt zerstören. Der nun vom Bundesrat präsentierte Gegenvorschlag enthält problematische Schlupflöcher, wodurch schwerwiegende Fälle nicht abgedeckt sind. Unterschreiben Sie den offenen Brief und fordern Sie den Bundesrat auf, beim Gegenvorschlag nachzubessern.
Der unglaubliche Sammelerfolg
Eingereichte Unterschriften
0Gesammelte Unterschriften in den ersten 14 Tagen
0Freiwillige Unterschriftensammler*innen
0
Im Fokus: Die Schweiz im Rückstand
Wie kann ich mich für die neue Konzernverantwortungsinitiative engagieren?
Amnesty Schweiz unterstützt die neue Konzernverantwortungsinitiative, damit die Konzerne mit Sitz in der Schweiz die Menschenrechte und Umweltstandards respektieren. Engagieren auch Sie sich für die Initiative!
Mehr zur Konzernverantwortungsinitiative
- Demokratische Republik Kongo
iPhone 7: Der hohe Preis der Smartphones
Es ist soweit: Das von Fans lange erwartete iPhone 7 ist endlich auf dem Markt. Schlagworte der Apple-Werbung sind das elegante Design und die fortschrittliche Technologie. Doch ist wirklich alles, wa...
- Elfenbeinküste
Trafigura zeigt auch 10 Jahre nach dem Giftmüllskandal keine Reue
Der Rohstoffgigant Trafigura muss endlich vollständig über die Inhalte der Giftabfälle informieren, die das Unternehmen vor zehn Jahren in der ivorischen Hauptstadt Abidjan entsorgt hat, teilt Amnesty...
- Kanada
Wirtschaftsprojekt bedroht Indigene
Ein riesiger Staudamm, der in der kanadischen Provinz British Columbia gebaut wird, verstösst gegen Kanadas Verpflichtungen, die Rechte indigener Gemeinschaften zu achten. Der Staudamm würde den Indig...
- Das Versagen von Lonmin
Erbärmliche Unterkunftsbedingungen rund um die südafrikanische Platinmine Marikana
Die Arbeiter in der südafrikanischen Platinmine Marikana leben weiterhin im Elend. Auch vier Jahre nach der blutigen Niederschlagung der Arbeiterproteste durch die Polizei hat es die britische Minenge...
- Indien
Wirtschaftswachstum auf Kosten der Menschenrechte
Der Landerwerb und die Bergbauarbeiten des indischen Staatsunternehmens «Coal India Limited», des grössten Kohleförderers der Welt, haben tiefgreifende Folgen für indigene Adivasi-Gemeinschaften.